Aufbruch
statt
Abbruch
!
Die
Arbeit ist getan.
Was bleibt ist eine
wunderbare Erfahrung:
Was möglich wird, wenn engagierte Personen durch ihren Einsatz, ihr
Fachwissen, ihre Argumente und nicht zuletzt auch durch generöse
finanzielle Unterstützung einen so bedeutenden kulturellen Erfolg
erreichen können. Der Pfauensaal bleibt. Er wird renoviert.
Dieser Internetauftritt wird nicht mehr erneuert. Erreichbar sind wir noch über unsere Mailadresse info@pro-pfauen.ch
Aufbruch statt Abbruch: Der legendäre Pfauensaal bleibt. In welcher Form gab die Stadt Zürich am 4. September 2025 bekannt. Sie stellte das Resultat des Architekturwettbewerbs vor. Das Siegerprojekt DIE VÖGEL von EMI Architekt*innen AG zeigt den Theatersaal ohne störende Scheinwerfer in seiner Aura und Eleganz. Das neue trapezförmige Foyer wird zwei Etagen hoch und verbindet das öffentliche Bistro, den Saal und einen Veranstaltungsraum. Zweigeschossig wird auch das Eingangsportal, grosszügig offen zum Publikum und zum Quartier. Ein Meilenstein ist erreicht. Vielen Dank für Ihre Unterstützung von Pro Pfauen! UnterstützenSie uns weiterhin: Für die Bewilligung des Sanierungskredits braucht es eine Volksabstimmung. Wenn alles gut geht, wird das Pfauentheater von 2030 bis 2033 saniert.
Hier
lesen Sie, wie die Stadt Zürich den Pfauensaal erhalten will.
Die Vorgeschichte
Der Zürcher Stadtrat hat Mitte November 2020 beschlossen, den Pfauensaal des Schauspielhauses abzubrechen und durch einen Neubau zu ersetzen. Dem hat sich der Zürcher Gemeinderat am 9. März 2022 mit klarem Votum entgegengestellt. Mit 75 gegen 39 Stimmen beschloss er eine Sanierung des Schauspielhauses mit kleinen Eingriffen. Nach zweieinhalb Jahren Funkstille lancierte die Stadt am 12. September 2024 den Architekturwettbewerb für die sanfte Erneuerung des Schauspielhauses mit wenigen gezielten Eingriffen. Der Pfauensaal aus dem Jahre 1926 soll erhalten bleiben.
Erhalt des Pfauensaals
Wir, Theaterschaffende mit langjähriger Erfahrung am Pfauen, Theaterbegeisterte und Kulturschaffende aller Sparten, setzen uns weiterhin entschieden für den Erhalt des Pfauensaals ein.
Geschichtlich ist der Pfauen Zeuge des zähen Widerstands engagierter Künstler gegen die Nazidiktatur der dreissiger Jahre.
Theatergeschichtlich ist der Pfauensaal ein Ort unzähliger legendärer Ur- und Erstaufführungen bis heute.
Architekturhistorisch
ist der Pfauensaal einer der ganz wenigen verbliebenen Zeugnisse der
Theaterbaukunst aus den zwanziger Jahren des vergangenen
Jahrhunderts.
Geschichte,
Theater und Architektur haben im Pfauen einen gemeinsamen
Erinnerungsort. Die Schweiz verfügt über ganz wenige Orte mit
vergleichbarer Bedeutung – umso wichtiger ist deren Erhalt.
Technische Erneuerungen und
Verbesserungen im Publikumsbereich sind ohne Zerstörung des
charismatischen Saales machbar.
Das Schauspielhaus ist in der höchst privilegierten Lage, je nach Theaterform über verschiedenste Räume zu verfügen: Einen sensationellen historischen Guckkasten, eine uneingeschränkte Raumbühne in der grossen ursprünglichen Fabrikhalle oder eine mittelgrosse kubische Black Box im Schiffbau sowie je eine weitere kleine Bühne im Schiffbau und im Pfauen – europaweit eine wohl kaum zu übertreffende Bühnenvielfalt!
Fünf Bühnen also sind es, zwei am Pfauen und drei im Schiffbau. Das Schauspielhaus hat zudem bestens ausgestattete Werkstätten auf der Höhe der Zeit und drei Probebühnen, die eigens auf die Dimensionen des Pfauensaals zugeschnitten sind, um aufwändige Bühnenumbauten im Pfauen zu vermeiden – eine Ausgangslage, die anderswo als luxuriös bezeichnet würde und um die Zürich im deutschsprachigen Raum weitherum beneidet wird.