Newsletter 9 Verein Pro Pfauen
14. Dezember 2023
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer.
„Das Neujahr und seine Feier ist so was wie eine Theaterpause – man geht ans Buffet auf ein Gläschen und kommt auf seinen Platz zurück. Die Optimisten hoffen dabei, dass der nächste Akt besser sein wird als die vorigen.“ (Gabriel Laub)
So wollen wir es halten und am Ende dieses eher anstrengenden Jahres zum Geschehen in Zusammenhang mit der Erhaltung und der Sanierung Theaters am Pfauen etwas Positives vermelden:
Zum Fortgang der Planung 2023
Nach
dem erfolgreich durchgestandenen Einsatz für die Erhaltung des
Pfauensaals (Gemeinderatsbeschluss vom 9. März 2022, siehe Newsletter 8)
folgte im vergehenden Jahr eine Verschiebung von der politischen Ebene
zu einer Phase, die planerischen Überlegungen und Abklärungen galt.
Demzufolge verlief auch die publizistische Aufmerksamkeit der Medien in
einem ruhigeren Fahrwasser.
Wir
hatten versprochen, das Geschehen im Auge zu behalten. Im vergangenen
Jahr betraf dies hauptsächlich den Gang der Planungen zur Sanierung des
Hauses, wie er im Gemeinderatsbeschluss vorgeplant worden ist:
«Sanierung mit kleinen Eingriffen» heisst das Stichwort, und gemeint ist
damit, dass jene Aspekte des Theaters tangiert sein werden, die den
Betrieb «zu optimieren» helfen sollen. Konkret betriff dies die
folgenden baulichen Massnahmen (Zitat Gemeinderatsbeschluss):
Wie
geartet dies im Einzelnen sein werde, beschäftigte uns in diversen
persönlichen Kontakten mit Personen aus dem VR, der Planungsabteilung,
dem Hochbauamt, vor allem aber während zweier breit angelegter Hearings,
die im Mai und Juni dieses Jahres stattfanden. Federführend
dabei war das Hochbauamt des Stadt Zürich (Stadtrat André Odermatt),
vertreten durch dessen Departementssekretär Urs Spinner. Es galt demnach zu definieren, welche Räume für die Sanierung zur Verfügung stehen und welche Anliegen das SHZ (vor allem die Technische Leitung) hat.
Zu den Räumen, dem zur Verfügung stehenden Perimeter.
Erstens: Nein, es ist kein Liegenschaftserwerb möglich (Auskunft der
Immobilienabteilung der Stadt Zürich). Zweitens: das bisherigen
Restaurant «Santa Lucia Teatro» der Bindella Gruppe wird aufgehoben, der
dadurch gewonnene Raum kann als Publikumsfläche oder und als
Begegnungsraum verwendet werden. Wie dieser aussieht, wird die Planung
im kommenden Jahr zeigen. Zu
den Anliegen des Schauspielhaues wurde, auch in Zusammenarbeit mit
einem Architektenteam (PARK Architekten), an einem aktuellen
Betriebskonzept gearbeitet. Beide
Punkte in Hinblick auf die Durchführung eines
Wettbewerbs-/Planerwahlverfahrens und die Ausarbeitung eines Bauprojekts
mit detailliertem Kostenvoranschlag für die Instandsetzung des
Schauspielhauses.
Beim erwähnten Betriebskonzept,
eine komplexe Angelegenheit, in dem Bedürfnisse von verschiedener Seite
einfliessen mussten, zeigte es sich, dass die Vorstellungen des SHZ
nach wie vor riesig sind und vor allem, dass dem technischen Overkill
kaum Grenzen gesetzt sind, anderseits aber den genuin schauspielerischen
Bedürfnissen weniger Aufmerksamkeit geschenkt zu werden scheint. Den
Garderoben der Schauspielerinnen und Schauspieler wird unseres Erachtens
zu wenig Beachtung und Raum eingeräumt. Hier gilt es, die Prioritäten
genau zu beobachten und allenfalls Korrekturen anzumelden. Das
Betriebskonzept befindet sich momentan in der Zielgeraden, es muss noch
von der Stadt sowie vom Verwaltungsrat des Schauspielhauses als
Auftraggeber beschlossen werden.
Der aktuelle Stand der Dinge und ein Blick in die nähere Zukunft
In
der zweiten Hälfte des Jahres folgten die Informationen spärlich. Aus
dem Hochbauamt kam denn auch auf Nachfrage der sprechende Buchtitel von
Erich Maria Remarque: «Im Westen nichts Neues». Dennoch ist einiges
geschehen, und die Planung scheint aufgegleist: Die Bereinigung des
Betriebskonzepts durch das Schauspielhaus Zürich (Verwaltungsrat) in
Absprache mit Immobilien Stadt Zürich (und Amt für Hochbauten sowie
städt. Denkmalpflege) ist nun auf Ende dieses Monats Dezember
vorgesehen. Daraufhin liegt die Weiterführung des Geschäfts wieder beim
Hochbauamt, das ein Wettbewerbsprogramm erstellt und den Gemeinderat
sowie allenfalls die Medien informieren wird. Anfangs des 2. Quartals
solle dann der Start zum Konkurrenzverfahren (kein offener Wettbewerb)
erfolgen, dessen Abschluss auf Ende 2024 terminiert sei. Jurymitglieder
seien noch keine bestimmt. Noch in weiterer Ferne liegen anschliessend
die Ausarbeitung eines Bauprojektes bis Ende 2026, die
Gemeindeabstimmung bis Anfang 2028. Für die Vorbereitung und
Realisierung eines Provisoriums bis Ende 2029 haben erste Überlegungen
bereits begonnen, die Neubestellung der Intendanz ab 2025 bis 2030 ist
ein wichtiger Teil dazu.
Selbstverständlich werden wir auch diese Entwicklungen im Auge behalten und sie allenfalls kommentieren. Wir freuen uns darauf.
Wir, das Pro Pfauen Team, wünschen Euch allen ein helles, frohes Fest, über welches sich auch Thomas Mann gefreut hat: „Denn es ist doch merkwürdig, welche Verklärung die Dinge durch das Weihnachtskerzenlicht erfahren, für Klein und Groß. So ein Spazierstock, eine Frühstückstasse, ein Taschenmesser, oder was es sei, hört auf, Ware zu sein und wird ›Gabe‹, etwas vom Himmel und von der Liebe Kommendes, das einem lieb bleibt durch die Art des Empfangs.“
Und was wir vielleicht im kommenden Jahr unterstützend mit uns tragen wollen, ist ein Satz von Simone de Beauvoir: „Leben behält Wert, solange man durch Liebe, Freundschaft, Empörung oder Mitgefühl am Leben der anderen teilnimmt.“
Alle guten Wünsche für die 365 Tage im kommenden Jahr.
Newsletter
8 Verein Pro Pfauen
21. Dezember 2022
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer.
Wir
möchten das Jahr nicht vergehen lassen, ohne Euch über das weitere
Geschehen zur Erhaltung des Pfauensaales zu informieren und Euch
allen ein schönes Jahresende zu wünschen.
Zum Wert und der Bewertung des Saales am Pfauen
Nach dem sensationellen Entscheid des Gemeinderates vom 9. März 2022 haben der Verein «Pro Pfauen», das Bürgerkomitee «Rettet den Pfauen», der Heimatschutz und die länderübergreifende Initiative aus dem Kreis der ETH-Professorinnen und -Professoren die Entwicklung der Planung aufmerksam weiterverfolgt.
Es gibt Neuigkeiten: Ende August 2022 hat der Zürcher Stadtrat die Entlassung des Theatersaals aus dem kommunalen Schutzinventar zurückgenommen. Der Entscheid ist seit Mitte November rechtskräftig. Das heisst: Als Schutzobjekt darf der Theatersaal nicht zerstört, er muss im Gegenteil fachgerecht erhalten werden. Die Politik hat gesprochen. Das Baurekursgericht hat den Rechtsfall abgeschlossen. Dieses Ergebnis ist bisher von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen worden. Umso mehr freut es uns, Ihnen dies aus erster Hand als Ergebnis Ihres und unseres Engagements mitzuteilen.
Dass der Saal in künstlerischer Hinsicht nach wie vor hervorragendes Theater bietet, beweist Nicolas Stemanns energievoll eindrückliche Inszenierung «Ödipus Tyrann» nach Sophokles. Gewürdigt wird diese Leistung von der Jury, die jährlich den Gertrud-Eysoldt-Ring vergibt. Der Ring, benannt nach der bedeutenden Berliner Schauspielerin aus der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts, wurde dieses Jahr einstimmig den beiden Ödipus-Protagonistinnen zugesprochen.
Herzliche Gratulation an die grandiosen Patrycia Ziólkowska und Alicia Aumüller!
Stand der Dinge: Planung –und ein Versprechen der Stadtregierung
Am 5. April 2022, kurz nach der Niederlage des Stadtrats im Gemeinderat, liess uns Stadtpräsidentin Corine Mauch folgendes wissen:
«Auf Basis dieser jetzt geklärten Ausgangslage werden nun in einem ersten Schritt eine Auslegeordnung vorzunehmen sein und die verschiedenen Aspekte des Entscheids mit Blick auf das weitere Vorgehen vertieft zu analysieren.»
Seither hielt Pro Pfauen Kontakt mit der Kulturabteilung der Stadt und einer Verwaltungsrätin des Schauspielhauses sowie mit dem Departementssekretär im Hochbaudepartement von André Odermatt, dem mit dem Geschäft der Instandsetzung des Saales betrauten Stadtrat.
Wir vernahmen aus dem Hochbaudepartement, «dass Ende 2022 entschieden wird, auf welchem Perimeter die Planung fortgesetzt werden kann – mit oder ohne Kauf. Wir beabsichtigen dann einen Vorschlag für ein Konzept auszuarbeiten, das darauf Fachleuten vorgelegt wird, um auch externe Meinungen einzuholen».
Eine wichtige Weichenstellung steht also bevor. Sobald man weiss, welche Flächen tatsächlich zur Verfügung stehen (es geht um einen allfälligen Zukauf der beiden Häuser Hottingerstrasse 2 und 4 durch die Stadt), muss das Betriebskonzept 2023 angepasst werden. Das hat direkte Auswirkungen auf die Art und Weise, wie künftig Theater gespielt werden kann.
Zum Vorgehen verspricht uns das geschäftsführende Hochbaudepartement, dass «die Stadt und das Schauspielhaus diese Diskussion 2023 breit und offen führen wollen. U.a. mit Kritiker/innen, Vertreter*innen des Publikums, Theaterfachleuten. Die Ergebnisse werden allenfalls ins Wettbewerbsprogramm einfliessen.»
Wir werden das im Auge behalten.
Politik und Öffentlichkeit
Die Politik und Oeffentlichkeit beschäftigen sich weiterhin aktiv mit der Zukunft des Pfauensaals und des Theaters:
Am
5. Oktober
2022 haben Yasmine Bourgeois und Flurin
Capaul (beide FDP) im Gemeinderat eine
Schriftliche Anfrage
zur künstlerischen und finanziellen Situation im SHZ an den
Stadtrat gerichtet. Sie mahnen an, dass die Zuschauerzahlen in den
vergangenen Jahren bedrohlich zurückgegangen sind. Eine Antwort
steht noch aus.
Schriftliche
Anfrage Bourgois/Capaul
Im gleichen Monat hat die Leitung des Theaters ein Mediengewitter erlebt, durch das teils massive und grundsätzliche Kritik an der bisherigen Ausrichtung des Theaters und indirekt auch am Verwaltungsrat und der städtischen Kulturbehörde geübt wurde. Die Ausrichtung des Theaters wird seitdem kontrovers diskutiert.
Erst
vor kurzem, am 7. Dezember 2022,
haben Mischa Schiwow
(AL) und Stefan Urech
(SVP) eine Interpellation im Zürcher
Gemeinderat eingereicht, in der sie
detaillierte Angaben zum Stand der Dinge bei der Projektierung der
Renovation verlangen sowie zur Rolle, die das Schauspielhaus Zürich
in der Theaterszene der Zukunft spielen soll.
Interpellation
Schiwow/Urech
Der Verein «Pro Pfauen» äussert sich dazu nicht im Einzelnen. Er ist der Meinung, dass die Planung der Stadt gegenüber dem Theatersaal am Pfauen nur dann erfolgreich sein kann, wenn sie als Teil einer Gesamtstrategie gedacht wird. Sie muss von einem überzeugenden Konzept für die gesamte Stadtzürcher Theaterlandschaft ausgehen.
Unsere Bewegung hat aber nicht nur auf lokaler Ebene Wirkung gezeigt. Aus Frankfurt kam die Einladung an die ETH und an den Verein Pro Pfauen, an einem Hearing teilzunehmen, mit dem nach Möglichkeiten gesucht wurde, um den drohenden Abbruch der Frankfurter Oper und des Schauspielhauses zu verhindern. Der monumentale Bau aus dem fünfziger Jahre an zentraler Lage gilt als Ikone der Baukunst aus dieser Zeit und soll nun spekulativen Investmentüberlegungen geopfert werden, weil der Baugrund sich in Zeiten des Immobilienbooms gewinnbringender verwerten liesse. Das Theater selbst sollte dann an einem weniger zentralen Platz wie neu errichtet werden.
Das Hearing fand am 28. Juni 2022 per Zoom in der ETH Zürich unter Leitung von Prof.Dr.Ing. Silke Langenberg statt. Teilnehmer in Zürich waren Matthias Ackeret, Lydia Trüb und Heinz Kriesi.
Unser
erfolgreicher Einsatz zur Erhaltung eines Theatersaals hat offenbar
auch in Frankfurt Eindruck gemacht. Auch diese Anerkennung freut uns.
Sie zeigt, dass unsere Bemühungen international wahrgenommen werden
und dass somit auch die künftige Planung in Zürich auf eine wache
Aufmerksamkeit über die Stadt Zürich hinaus zählen kann.
Das
Pro Pfauen Team wünscht Euch allen ein frohes, leichtherziges Fest
und was es zum neuen Jahr zu sagen gibt, lassen wir hier Rainer Maria
Rilke sagen:
„Und nun wollen wir glauben an ein langes Jahr, das uns gegeben ist, neu, unberührt, voll nie gewesener Dinge, voll nie getaner Arbeit, voll Aufgabe, Anspruch und Zumutung; und wollen sehen, dass wir's nehmen lernen, ohne allzuviel fallen zu lassen von dem, was es zu vergeben hat [...]"
Aus einem Brief an Clara Rilke, 1. Januar 1907
Newsletter 7 Pro Pfauen
22. Juni 2022
Nicht ohne den legendären Pfauensaal
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer des Anliegens Pro Pfauen,
wie wir Euch am 9. März dieses Jahren bereits freudvoll mitteilen durften, hat der Gemeinderat sich mit 75 zu 40 Stimmen entschieden, auf den Abbruch des Pfauensaales zu verzichten und stattdessen die Variante «Renovation mit kleinen Eingriffen» zu favorisieren. Der gesprochene Projektierungskredit für die Instandsetzung des Schauspielhauses (Pfauen) beträgt 13.9 Mio. Franken. Der Gemeinderat verlangt zudem, dass die Fläche des heutigen Restaurants «Santa Lucia Teatro» für die Verbesserung des Foyers genutzt wird.
Unser Engagement hat sich gelohnt.
Der Verein «Pro Pfauen», das Bürgerkomitee «Rettet den Pfauen», der Heimatschutz und die länderübergreifende Initiative aus dem Kreis der ETH-Professoren haben für dieses Ja breit argumentiert und mobilisiert.
War es das jetzt? Eigentlich nicht, gerne senden wir Euch ein update zum Stand der Dinge: Was hat sich getan
Die drei Komitees wollten von Stadtpräsidentin Corine Mauch erfahren, wie es weitergeht. Sie schrieb am 5. April 2022, sie wolle den Entscheid des Gemeinderates respektieren, der «nun den Rahmen für die anstehende Instandsetzung des Pfauen vorgibt. Auf Basis dieser jetzt geklärten Ausgangslage werden nun in einem ersten Schritt eine Auslegeordnung vorzunehmen sein und die verschiedenen Aspekte des Entscheids mit Blick auf das weitere Vorgehen vertieft zu analysieren.»
Zukunft – Auskunft von Seiten Stadt Zürich
Mehr über diese Auslegeordnung und die Planungsschritte erfuhren wir von Urs Spinner, Departementssekretär des Hochbauamtes und Verwaltungsrat des Schauspielhauses:
«Der Stadtrat und die Verwaltung haben den Auftrag, die weitere Planung in Angriff zu nehmen. Ziel ist die Ausrichtung eines Wettbewerbs, um die bestmögliche architektonische Lösung innerhalb der Rahmenbedingungen zu finden.
Zuvor müssen jedoch diese Rahmenbedingungen geklärt werden. Sicher ist, dass dem Schauspielhaus nach der Sanierung aufgrund baurechtlicher Vorschriften noch weniger Flächen zur Verfügung stehen als heute.
Das ist eine Herausforderung für den Betrieb und die Kunst. Darum muss geklärt werden, ob die Stadt weitere Flächen dazukaufen kann; konkret ist die Stadt in Verhandlung mit den Eigentümern der Hottingerstrasse 2 und 4.
Wenn feststeht, welche Flächen tatsächlich zur Verfügung stehen, muss das Betriebskonzept 2023 angepasst werden.
Das hat direkte Auswirkungen auf die Art und Weise wie künftig Theater gespielt werden kann. Welches Theater braucht und will das Publikum im Pfauen? Wie kann man das möglich machen? Die Stadt und das Schauspielhaus wollen diese Diskussion 2023 breit und offen führen. U.a. mit Kritiker*innen, Vertreter*innen des Publikums, Theaterfachleuten. Die Ergebnisse werden allenfalls ins Wettbewerbsprogramm einfliessen.
Doch das braucht alles Zeit. Es lohnt sich, dass wir uns alle diese Zeit nehmen, um die weitere Planung auf eine breitere Basis zu stellen. Nach heutigem Zeitplan saniert die Stadt das Schauspielhaus von Mitte 2029 bis Mitte 2033. Immer unter der Voraussetzung, dass die Stimmbevölkerung der Sanierung 2027 zustimmt.»
Der Zeitplan des Stadtrats
Hauserwerb
Der Verein «Pro Pfauen» ist gespannt auf die Neuigkeiten zum Hauserwerb Hottingerstrasse 2 und 4. Gern weist er darauf hin, dass der Stadtrat bereit war, für den seinerzeitigen Erwerb des Cabaret Voltaire eine gross angelegte Tauschaktion von städtischen Immobilien vorzulegen. Wir werden berichten.
Lesen Sie hier das inzwischen publizierte Protokoll des Gemeinderats vom 9. März 2022 mit einigen sensationellen Voten.
Wie immer: wir bleiben dran und melden uns mit Neuigkeiten.
Thomas Mann schrieb: „Der Sommer hat angefangen und schon neigt er sich dem Ende zu."
Lasst uns diese hellen freundlichen Tage nützen, wir wünschen Euch einen richtig heissen, spannenden, lustigen und erholsamen Sommer.
Zürich, 22. Juni 2022
Verein Pro Pfauen
www.pro-pfauen.ch
Newsletter 6 Pro Pfauen
Zur Beschlussfassung des Gemeinderates am 9. März 2022 – Ja zur Erhaltung des Pfauensaales
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer des Anliegens Pro Pfauen,
Nun haben wir Gewissheit und können aufatmen: Der Gemeinderat hat an seiner Sitzung von heute mit 75 zu 39 Stimmen bei einer Enthaltung auf den Abbruch des Pfauensaales verzichtet und favorisiert stattdessen die Variante 2 («Renovation mit kleinen Eingriffen» aus der Weisung des Stadtrates vom 28.Oktober 2020). Wir stehen somit vor der erfreulichen Situation, dass eintritt, wofür wir uns eingesetzt haben: der Saal bleibt erhalten.
Wir nehmen dies auch als ein Zeichen dafür, dass das Bewusstsein für die Bedeutung historischer Zeugnisse in breiten Kreisen der Bevölkerung wie auch der Medien, und nicht zuletzt bei den politischen Akteuren, weiter gewachsen ist: dies sowohl architektonischen Zeugnissen gegenüber, aber auch gegenüber immateriellen Werten wie der historischen Tradition eines Hauses wie dem Schauspielhaus mit seiner eindrucksvollen Geschichte. HinDer Saal bleibt erhalten: Dies einerseits als Erinnerungsort in materieller Hnsicht, anderseits aber auch als Schauplatz eines künftigen Repertoiretheaters, in dem Sprechtheater in höchster Qualität aufgeführt werden kann. Das Schauspielhaus als Institution bewahrt sich damit die grossartige Möglichkeit, auf seinen 5 Bühnen Theater in allen möglichen Formen für alle möglichen Publikumsbedürfnisse zu präsentieren: vom klassisch narrativen Sprechtheater über multimedial aufgerüstete Inszenierungsformen bis hin zu performativen Experimenten.
Unser Dank, dass dies möglich geworden ist, geht an viele: Zuerst an Sie unsere Unterstützerinnen und Unterstützer, für Ihren ermutigendem Zuspruch, für Ihre tatkräftige Mithilfe, für Ihre finanziellen Zuwendungen, für Ihre guten Worte. Ohne all dies hätte unser Engagement nicht gelingen können.
Der Dank geht aber auch an den Zürcher Heimatschutz, an das Komitee «Rettet
den Pfauen», an die Lehrbeauftragten des Instituts Konstruktionserbe & Denkmalschutz der ETH samt ihren zugewandten Spezialistinnen und Spezialisten.
Und nicht zuletzt an die Persönlichkeiten im Gemeinderat, und hier besonders jene in der beratenden Spezialkommission, die sich vertieft mit dem Thema auseinandergesetzt haben und sich ihre Meinung, gelegentlich auch im Widerspruch zur Linie Ihrer Parteifraktion, eigenständig gebildet und sich für den Erhalt des Pfauensaales eingesetzt haben.
Wir wünschen dem Schauspielhaus und seinen Künstlerinnen und Künstlern den grösstmöglichen Erfolg und dem treuen Publikum hinreissende Theatererlebnisse, an denen es sich auch in Zukunft begeistern kann.
Vielen Dank Ihnen allen.
Zürich, 9. März 2022
Verein Pro Pfauen
Für den Vorstand
Beat Schläpfer
Newsletter 5 Pro Pfauen
Zur bevorstehenden Beschlussfassung des Gemeinderates am 9. März 2022 – Live-Stream zur Ratssitzung
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer des Anliegens Pro Pfauen
Jetzt gilt es ernst - die Entscheidung über das Schicksaal des Pfauensaals geht in die letzte Runde!
Am vergangenen Mittwoch hat die vorberatende Gemeinderatskommission
mit der deutlichen Mehrheit von 8 zu 4 für die Erhaltung des
Pfauensaals gestimmt. Und zwar für die Variante II, Renovation mit
kleinen Eingriffen. Mittels des folgenden Links kann das PDF des
betreffendes Antrags der SK PRD/SSD (Spezialkommission
Präsidialdepartement / Schul- und Sportdepartement) heruntergeladen
werden:
https://www.gemeinderat-zuerich.ch/geschaefte/detailansicht-geschaeft?gId=584df5d6-6e56-4017-8a23-ad93bdbb03f7
Dazu auch der Bericht aus dem Tages-Anzeiger vom 3. März 2022:
https://www.tagesanzeiger.ch/das-aus-fuer-den-pfauen-neubau-965539184390
Es
zeigt sich somit, dass der Einsatz aller Unterstützungsgruppen und
vieler einzelner Persönlichkeiten zur Erhaltung des Saales Früchte
getragen hat und viele Ratsmitglieder sich unserer Argumentation
angeschlossen haben. Zur Erinnerung legen wir deshalb unsere Argumente noch einmal bei, diesmal gerafft und in Kurzform:
https://propfauen.ch/files/pdfs/argumente-pro-pfauen-kurzversion.pdf
Formal ist die Angelegenheit jedoch erst dann entschieden, wenn der Beschluss des Gesamtgemeinderates vorliegt. Das Schauspielhaus ist in der Sitzung vom kommenden Mittwoch, 9. März, prominent als erstes Kommissionsgeschäft traktandiert. (Vermutlich aber werden vorher einige andere Beschlüsse gefasst werden. Zu rechnen ist, dass das Traktandum zwischen 17.15 h und 18 Uhr an die Reihe kommt).
Wer das Geschäft am 9. März Live per Video-Stream verfolgen möchte, hat die Möglichkeit, sich ab 17.00 Uhr mit dem folgenden Link direkt zuzuschalten:
https://www.gemeinderat-zuerich.ch/sitzungen/live-uebertragung/
Wir sind gespannt und freuen uns, wenn wir uns auch nach dem 9. März freuen können...
Mit herzlichen Grüssen
Verein Pro Pfauen
Für den Vorstand
Beat Schläpfer
Newsletter 4 Pro Pfauen
Liebe Unterstützerinnen und liebe Unterstützer des Anliegens Pro Pfauen
„Das Schauspielhaus geht in die Offensive", Schauspielhaus-Spitze hält an Pfauen-Neubau fest", „Eindringlicher Hilferuf des Schauspielhauses", „Wie erinnern wir die (Schweizer) Nazi-Zeit? Der umstrittene Neubau des Schauspielhauses Zürich gibt eine Antwort und tritt in eine heisse Phase". Dies sind nur einige Titel der Pressestimmen zur der am vergangenen Montag stattgefundenen Medienkonferenz des Verwaltungsrates des Schauspielhauses.
Auch Mitglieder des Vereins „Pro Pfauen", waren anwesend, uneingeladen zwar, aber zahlreich vertreten und haben am Ende der Medienkonferenz profundere Fragen gestellt, die aber ohne profundere Antworten blieben.
Wie zu erwarten war: der Verwaltungsrat wünscht eine umfassende Sanierung. Die erfreuliche Überraschung war jedoch der Artikel des Tagesanzeigers „Der Pfauen-Neubau droht zu scheitern", der bereits am Morgen vor der Medienkonferenz erschienen ist. Laut einer Umfrage des Tagesanzeigers hat der Neubau bei keiner Parteibasis eine Mehrheit und das Anliegen einen schweren Stand in der Bevölkerung. Wir bleiben dran und erwarten die bevorstehende Entscheidung des Gemeinderates Anfang März mit Spannung und Neugier. Es ist uns bewusst, dass der Weg noch lang sein kann und wir uns alle gemeinsam vehement für eine gute Entwicklung einsetzen müssen.
Hier die Links zu den Meldungen:
https://www.srf.ch/news/schweiz/streit-um-pfauen-neubau-das-zuercher-schauspielhaus-geht-in-die-offensive
Die Medienoffensive des Schauspielhauses sorgt auch für Kritik
Von uns gesammelte Print-Artikel:
Für Euer Interesse sind wir dankbar. Schön wäre es, wenn noch mehr Sympathisantinnen und Sympathisanten aktiviert werden könnten, die auf unserer website https://www.pro-pfauen.ch die Forderung nach einer sanften Sanierung des Pfauensaals unterzeichnen würden.
Für das Pro Pfauen-Team
Marlies Lanker
Newsletter 3 Pro Pfauen
Liebe Unterstützerinnen und liebe Unterstützer des Anliegens Pro Pfauen
Über seinen Vortrag am Schauspielhaus schrieb Thomas Mann am Dienstag, den 16.1.1934:
«Um ½ 8 nahmen wir einen
Imbiss und fuhren dann zu Dritt zum Schauspielhaus zu meinem Vortrag.
(..) Der Dramaturg Hirschfeld empfing mich und führte mich zur Bühne.
Lichtprobe. Briefe und hübsche Blumen von Erika. Das Theater war stark
besucht, die Akustik sehr gut, die Anstrengung dennoch gross. Ich
fürchtete zeitweise zu versagen und plante eine Pause, hielt dann aber
durch und bewahrte Lebhaftigkeit. Las fast 1 ½ Stunden. Starker Beifall,
dreimaliges Wiedererscheinen. Ich freute mich über meine 500 Franken.»
Mit diesen Zeilen aus dem Tagebuch von Thomas Mann wollen wir unser Pro
Pfauen-Jahr ausklingen lassen. Die Akustik war also lobenswert, zumal
damals offenbar noch rund 1000 Zuschauer Platz in diesem Saal fanden.
Ausblick
Schauen wir ins Jahr 2022: Das Schicksal des Saales ist offen. Wir
erwarten vom Gemeinderat bis April 2022 eine Entscheidung, getroffen mit
Vernunft und klarem Verstand. Man darf sich darauf verlassen, dass wir
weiterhin Druck aufsetzen werden.
Rückblick
Schauen wir auf das Jahr 2021 zurück, hat sich folgendes getan:
Auch für das kommende Jahr wurde eine weiterführende Strategie entwickelt.
Welche Erinnerungskultur am Heimplatz
Zum Debakel am Heimplatz: Es scheinen sich über den Heimplatz hinweg
zwei verschiedene, aber miteinander verbundene Themen ineinander zu
verstricken: nämlich der Umgang mit Vergangenheit, Geschichte und
Erinnerungskultur. Für mehr Klarheit wollen wir auf den bemerkenswerten Artikel von Jakob Tanner in der Friedenszeitung/Ausgabe Dezember 2021 hinweisen.
Ein kurzer Auszug: «Die
Erinnerung an die antifaschistische Pfauenbühne fand in Zürich immer
mehr Anklang als jene an die Oerlikoner Werkzeugmaschinenfabrik und an
ihren in rechtsextremen Netzwerken operierenden und mit den Nazis
kollaborierenden Besitzer.»
Hier geht's zur Zürcher Kunsthausdebatte und zum Pressespiegel.
Ein kleines «Geschenk» am Schluss dieses Newsletters, gestiftet von Lydia Trüb:
Unsere Festtagsgeschichte
Das Fräulein Birsinger – rettender Engel für das Pfauentheater
Der Historiker Niklaus Strolz erinnert sich in diesem Beitrag an das
Fräulein Birsinger. Es war die unscheinbare Nachbarin seiner Kindheit in
Zürich-Albisrieden. Wer sie war, erfuhr er erst später. Elisabeth
Birsinger (1900–1975) war der rettende Engel bei der kantonalen
Fremdenpolizei, der zahlreichen Schauspielerinnen und Schauspielern zum
Bleiberecht in der Schweiz verholfen hat, indem sie ihnen den Status von
«Emigranten» sicherte. Lesen Sie, wie die zierliche Frau mit grossem
Herzen in die Geschichte eingegriffen hat hier (Mit
Genehmigung des Autors und der Zeitschrift Luchot, der
vierteljährlichen Publikation der Jüdischen Liberalen Gemeinde Or
Chadasch, Zürich, in welcher der Erstabdruck dieses Artikels im Dezember
2021 erschienen ist.)
Wir wünschen erspriessliche Festtage und ein richtig gutes Jahr, Euch
allen, dem Schauspielhaus und nicht zuletzt unseren Aktivitäten.
Wir freuen uns über Eure weitere Unterstützung, mit Worten, mit
Unterschriften, und falls Ihr die Tätigkeiten des Vereins Pro Pfauen
finanziell unterstützen möchtet, wäre auch das sehr willkommen.
Informationen hierzu sind unter: https://www.pro-pfauen.ch/page/spenden zu finden,
Mit herzlichen Dezembergrüssen und liebem Dank – wir werden Euch auch 2022 weiterhin auf dem Laufenden halten.
Für das Pro Pfauen-Team
Marlies Lanker
Newsletter 2 Pro Pfauen
Liebe Unterstützerinnen und liebe Unterstützer des Anliegens Pro Pfauen
Fast einen Monat nach unserer Pressekonferenz, die ein breites Medienecho verzeichnen durfte, melden wir uns wieder zurück.
Wir
gratulieren und freuen uns sehr, dass einer der Erstunterzeichner
unseres Aufrufs
«Lasst dieses schöne Haus in Ruhe»,
Schauspieler Burghart
Klaußner,
heute am 1. Oktober 2021 mit dem Verdienstorden
der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet
wird. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier verleiht diesen Orden
an sechs Frauen und acht Männer, die sich in herausragender Weise
für die Kunst und das von den Corona-Einschränkungen besonders
betroffene Kulturleben eingesetzt haben.
Burghart Klaußner
hat am Schauspielhaus Zürich über viele Jahre mit den Regisseuren
Dieter Giesing, Werner Düggelin und Peter Wood gearbeitet. Mehr
Infos zur Verleihung findet Ihr hier.
Ein
kleiner Auszug:
Burghart Klaußner gehört zu den großen Schauspielern unseres Landes – und das ganz besonders für Figuren der Zeitgeschichte. In vielen seiner Rollen verkörpert er sehr eindringlich Charaktere, an denen sich die Notwendigkeit gesellschaftlicher Veränderung zeigt. Mit der Haltung eines Künstlers, der stets die geschichtlichen Zusammenhänge reflektiert und gesellschaftspolitisch engagiert ist, gelingt es Burghart Klaußner immer wieder, sein großes Publikum dazu zu bringen, sich mit den Lehren der Geschichte auseinanderzusetzen. Dabei erreicht er mit seiner Schauspielkunst alle Generationen. Viele seiner Rollen sind in unser kollektives Gedächtnis eingegangen, wie jene als Fritz Bauer. Dass heute auch jungen Menschen bekannt ist, wie in der Bundesrepublik die Aufarbeitung der NS-Verbrechen nur unter großen Schwierigkeiten begann, dazu hat auch Burghart Klaußner beigetragen.
Max Frisch und das Schauspielhaus Zürich: Laufende Ausstellung an der ETH-Bibliothek
Weiter möchten wir Euch auf einen interessanten Artikel von Lydia Trüb, Vizepräsidentin Heimatschutz, hinweisen, geschrieben aus Anlass der kleinen Ausstellung im Max Frisch-Archiv an der ETH-Bibliothek «Max Frisch und das Schauspielhaus Zürich», die noch bis 31. März 2022 zu erkunden ist.
Ein Exponat dieser Ausstellung zeigt das Neubauprojekt des Zürcher Schauspielhauses von Jörn Utzon, der mit der Oper von Sidney berühmt geworden ist. In der Wettbewerbsjury sass 1964 Max Frisch. Warum Utzons grandioser Wurf für Zürich am Städtebaukonzept der 1960er Jahre gescheitert ist und was Max Frisch grundlegend zum Bau von Theatersälen in seinem Exposé vom 30.1.1965 ausführte, lest Ihr hier: Artikel der Zeitschrift P.S. und in der Langfassung mit Plänen hier.
Zeitplan – Entscheid des Gemeinderats über die Modernisierungsvariante
Ersatzneubau
oder Erneuerung des Pfauentheaters im Bestand? Noch diskutiert die
Gemeinderatskommission über die Variante des Projektierungskredits.
Am 13. Februar 2022 sind Gemeindewahlen. Der Gemeinderat wird den
Projektierungskredit für die Modernisierungsvariante des
Schauspielhauses sicher noch in seiner Amtszeit bis 4. Mai 2022
verabschieden, faktisch jedoch im Zeitraum seiner bisherigen
Zusammensetzung bis zu seiner letzten Sitzung am 13. April 2022..
Mit herzlichen Grüssen und Dank für Euer Interesse – wir bleiben dran und melden uns baldigst mit Weiterem.
Für
das Pro Pfauen-Team
Marlies Lanker
Liebe Unterstützerinnen und liebe Unterstützer des Anliegens Pro Pfauen,
zuerst danken wir Euch für Euren wertvollen Beistand, gestärkt mit der Liste Eurer Unterschriften ging das Pro Pfauen-Team zur Pressekonferenz, die am 26. August 2021 stattgefunden hat.
Wie
Ihr wahrscheinlich wisst, haben sich innert kürzester Zeit folgende Initiativen zum Erhalt des Pfauensaals gebildet, die diese Pressekonferenz gemeinsam veranstaltet und ihre denkmalpflegerischen, kulturellen und theater-spezifischen Gründe kundgetan haben:
· Kantonaler und Stadtzürcher Heimatschutz ZVH und SZH
· Rettet den Pfauen mit dem Thema: "Protest der Zivilgesellschaft"
· Verein Pro Pfauen der Kultur- und Theaterschaffenden mit dem Thema: "Das Potenzial der Pfauenbühne im Zusammenspiel mit den Bühnen im Schiffbau"
· Die Pfauenbühne erhalten! Initiative des IDB ETH Zürich: Prof. Dr.
Stefan Holzer, Prof. Dr. Silke Langenberg mit dem Thema: "Gründe des
Denkmalschutzes und die Notwendigkeit einer 5. Version"
Gerne wollen wir Euch anhand der Pressestimmen darüber informieren. Diese findet Ihr als PDF unter folgendem Linik:
https://pro-pfauen.ch/files/dokumente/Medienspiegel-Pfauen-24-30-08-2021.pdf
Auch im Radio und Fernsehen wurde berichtet:
Mit sehr herzlichen Grüssen und bestem Dank - wir melden uns sobald als möglich mit Weiterem.
Für das Pro Pfauen-Team
Marlies Lanker
Warum der Pfauensaal abgerissen werden soll – Argumente der Befürworter und unsere Entgegnungen